Lenormandkarten
Marie Anne Adélaide Lenormand wurde am 27.05.1772 in Alençon geboren. Ihre Mutter benannte sie, einem Aberglauben nach, nach ihrer verstorbenen Schwester Marie Anne Lenormand, die am 16.09.1768 geboren wurde und kurz nach der Geburt starb.
Schon während der Zeit in einer Klosterschule beschäftigte sich Marie Anne Lenormand nicht nur mit Sprachen und Literatur, sondern auch mit Wahrsagerei. Dabei dienten ihr die Tarot-Karten von Etteilla, auf die die Lenormandkarten vermutlich zurück gehen.
Ihr bewegtes Leben beinhaltet viele schwere Momente, angefangen vom Ausschluss aus dem Kloster, nachdem sie die Absetzung der Äbtissin voraus gesagt hat. Sie ließ sich dann in Paris nieder und legte zunächst mit Madame Gilbert, später alleine, professionell die Karten für Menschen aus allen Gesellschaftsschichten. Berühmteste Kunden sind die drei wichtigsten Männer der französischen Revolution: Jean Paul Marat, Maximilien Marie Isidore de Robespierre und Louis Antoine Léon de Saint-Just, sowie Napoléons Frau Kaiserin Joséphine und Russlands Zar Alexander I.
Nachdem Marie Anne Lenormand 1803 und 1809 wegen Hochverrats inhaftiert wurde, später erneut wegen Hexerei verurteilt wurde, zog sie sich 1830 aus der Öffentlichkeit zurück und legte nur noch Karten für Familie und Freunde.
Das "Grand jeu de Mlle Lenormand" (54 Karten) erschienen erstmals zwei Jahre nach ihrem Tod im Jahr 1843 und als Verfasser nur ein "Mme la comtesse de ***".
Somit kann man nicht eindeutig sagen, ob es sich tatsächlich um Marie Anne Lenormand handelt oder es nur nach ihr benannt wurde. Seit 1850 wurden verschiedene Variationen des Lenorman-Decks veröffentlicht, unter anderem das "Petit Lenormand" mit 36 Karten.
Schon während der Zeit in einer Klosterschule beschäftigte sich Marie Anne Lenormand nicht nur mit Sprachen und Literatur, sondern auch mit Wahrsagerei. Dabei dienten ihr die Tarot-Karten von Etteilla, auf die die Lenormandkarten vermutlich zurück gehen.
Ihr bewegtes Leben beinhaltet viele schwere Momente, angefangen vom Ausschluss aus dem Kloster, nachdem sie die Absetzung der Äbtissin voraus gesagt hat. Sie ließ sich dann in Paris nieder und legte zunächst mit Madame Gilbert, später alleine, professionell die Karten für Menschen aus allen Gesellschaftsschichten. Berühmteste Kunden sind die drei wichtigsten Männer der französischen Revolution: Jean Paul Marat, Maximilien Marie Isidore de Robespierre und Louis Antoine Léon de Saint-Just, sowie Napoléons Frau Kaiserin Joséphine und Russlands Zar Alexander I.
Nachdem Marie Anne Lenormand 1803 und 1809 wegen Hochverrats inhaftiert wurde, später erneut wegen Hexerei verurteilt wurde, zog sie sich 1830 aus der Öffentlichkeit zurück und legte nur noch Karten für Familie und Freunde.
Das "Grand jeu de Mlle Lenormand" (54 Karten) erschienen erstmals zwei Jahre nach ihrem Tod im Jahr 1843 und als Verfasser nur ein "Mme la comtesse de ***".
Somit kann man nicht eindeutig sagen, ob es sich tatsächlich um Marie Anne Lenormand handelt oder es nur nach ihr benannt wurde. Seit 1850 wurden verschiedene Variationen des Lenorman-Decks veröffentlicht, unter anderem das "Petit Lenormand" mit 36 Karten.
::nickname::
::kurzbeschreibung::
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